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TERMINE

Fr, 22. September 2017, 18.00 Uhr - So, 24. September 2017, 12.00 Uhr
Tage der Stille
P. Reinhold Ettel SJ
Ignatiushaus, Linz

Do, 28. September 2017, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Grundlagen moderner Schriftauslegung
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

So, 8. Oktober 2017, 15.00 - 18.00 Uhr
Ehren und pflegen solange du lebst ...
Das "vierte Gebot" für Angehörige von an Demenz Erkrankten
P. Anton Aigner SJ, P. Josef Maureder SJ, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 19. Oktober 2017, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Was bedeutet für uns „Inspiration“?
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Fr, 3. November 2017, 18.00 Uhr - So, 5. November 2017, 12.00 Uhr
Tage der Stille
P. Reinhold Ettel SJ
Ignatiushaus, Linz

Mo, 13. November 2017, 14.30 Uhr - Mi, 15. November 2017, 12.30 Uhr
Bildungstage für Ober/innen & Koordinator/innen
P. Alois Riedlsperger SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin
Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Sa, 18. November 2017, 09.00 - 16.00 Uhr
Biblische Spiritualität NT
Das Christuszeugnis des Markus - Einführung ins neue Lesejahr
P. Martin Hasitschka SJ
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 23. November 2017, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Biblische Schöpfungstheologie heute
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Fr, 24. November 2017, 18.00 Uhr - So, 26. November 2017, 12.00 Uhr
Tage der Stille
P. Reinhold Ettel SJ
Ignatiushaus, Linz

Fr, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr - So, 3. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 4. Dezember 2017, 19.00 - 21.00 Uhr
Mit Grenzen leben
Der Glaube, der Tod und das Leben - Gesprächsabend zu Kurzfilm
P. Klaus Schweiggl SJ, Herbert Link
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 14. Dezember 2017, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Gewalt und Gottesbilder im Alten Bund
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Do, 18. Jänner 2018, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Biblische „Geschichten“ – FAKE NEWS??
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Mo, 22. Jänner 2018, 14.30 Uhr - Mi, 24. Jänner 2018, 12.30 Uhr
Vernetzungstreffen Berufungspastoral
Entscheidungen begleiten in der Berufungspastoral
P. Albert Holzknecht SJ, Sr. Mag. Ruth Pucher MC, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 22. Februar 2018, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Archäologie und Altes Testament
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Do, 22. März 2018, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Annäherung an die Prophetenbücher
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Do, 19. April 2018, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Aktuell: Die Quellen der vier Evangelien
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Fr, 18. Mai 2018, 17.00 Uhr - Mo, 21. Mai 2018, 13.00 Uhr
Tage der Besinnung für Paare
P. Reinhold Ettel SJ, Anm.: reinhold.ettel@jesuiten.org, Tel: +43 (0)676 5555 492
Benediktinerstift Admont

Do, 24. Mai 2018, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Apocalypse now? … Bibel und Zukunft
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Do, 14. Juni 2018, 19.30 Uhr
Täglich aus der Bibel leben
Wie ist das mit den „Apokryphen“?
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

24. September 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , W.A.MOZART - Missa brevis in B, KV275 Consortium Musicum Alte Universität

1. Oktober 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , Franz Schubert - Große Messe in As-Dur, D 678 Chorvereinigung St. Augustin

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GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für September

Missionarischer Geist möge unsere Pfarren inspirieren, den Glauben mitzuteilen und die Liebe... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE

3. Oktober

Borja, Francisco de

12. Oktober

Beyzym, Jan

P. Friedrich Spee SJ (1591-1635)

Ölbild Friedrich Spee SJFriedrich Spee, ein Vorkämpfer der Menschenrechte, wurde am 25. Februar 1591 in Kaiserswerth geboren. Der Schüler des Kölner Tricoronatum-Gymnasiums ist heute noch durch das bekannt, was er geschrieben hat: Kirchenlieder, das für Frauen geschriebene Andachtsbuch »Güldenes Tugendbuch«, die »Trutz-Nachtigall«, eine erst nach seinem Tod veröffentlichte Sammlung von geistlichen Gedichten und Liedern, und sein bekanntestes Werk, mit dem er den Hexenwahn seiner Zeit bekämpfte, die »Cautio criminalis«. Spees bedingungslos aufrechtes und einsatzfreudiges Wesen bereitete ihm durchaus auch Schwierigkeiten mit der Ordensobrigkeit, so dass nur die verwirrten Zeitumstände des Dreißigjährigen Krieges seinen Ordensausschluss verhinderten. Spee vermochte jedoch das Vertrauen seiner Oberen wiederzugewinnen und erhielt 1632 den moraltheologischen Lehrstuhl in Trier. Hier nahm er sich auch der Verwundeten und Pestkranken an. Er infizierte sich und starb am 7. August 1635 im Alter von nur 44 Jahren. Er wurde in der Trierer Jesuitenkirche begraben, wo man erst 1980 sein Grab wiederentdeckte.

In den beiden ersten Jahrhunderten der Neuzeit hat der Hexenwahn wie eine schreckliche geistige Seuche das gesellschaftliche Leben Europas ergriffen und zu einem krisenhaften Höhepunkt getrieben. Die Verbindung des Begriffes »Hexe« mit dem weiblichen Geschlecht erfolgt nachweislich erst im »Hexenhammer«. Das von Henricus Institor 1487 verfasste Werk , das eine Darstellung des Hexenwesens und Anleitung zu seiner Bekämpfung lieferte, verbreitete in der Christenheit nicht nur in unheimlicher Weise den Wahn des Hexenglaubens, es erhob ihn zum Wahnsinn. Ein völlig verzerrter Aberglaube war an die Stelle des christlichen Glaubens getreten.

Für Spee war der Hexenglaube eine Wahnidee. So verfasste er 1631 die »Cautio criminalis oder Rechtliches Bedenken wegen der Hexenprozesse«, eine Mahnschrift, in der er die ungerechten Hexenverbrennungen anprangert. Er appelliert dabei an die Vernunft, die Menschlichkeit und das christliche Gewissen seiner Leser. Er leitet damit einen Prozess des Umdenkens ein und bewahrt viele tausende Menschen vor dem Weg zum Scheiterhaufen. Diese Handreichung Spees vom ersten Drittel des 17. Jahrhunderts scheint zum Schutz der Menschenrechte heute nicht minder aktuell zu sein.