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So, 2. Juli 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
prima la musica - Österreichische Jugendmusikwettbewerbe
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 13. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bernhard Prammer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 16. Juli 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
GIAMPAOLO DI ROSA
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 27. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Jürgen Sonnentheil (Cuxhaven)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 30. Juli 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
DANIEL GOTTFRIED
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 10. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Johannes Ebenbauer (Wien)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 13. August 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
ROMAN HAUSER
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 24. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bine Kathrine Bryndorf (Kopenhagen)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 27. August 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
YVES CASTAGNET & VIRGILE MONIN
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Mo, 4. September 2017, 20.00 Uhr
Konzert
zu Bruckners Geburtstag
Bruckner Symphonie Nr 8 in der Fassung für Klavier zu vier Händen, Klavierduo: Dino Sequi und Gerhard Hofer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Mo, 11. September 2017 - Do, 14. September 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 15. September 2017, 18.00 Uhr - So, 17. September 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 22. September 2017, 18.00 Uhr - So, 24. September 2017, 12.00 Uhr
Tage der Stille
P. Reinhold Ettel SJ
Ignatiushaus, Linz

Fr, 3. November 2017, 18.00 Uhr - So, 5. November 2017, 12.00 Uhr
Tage der Stille
P. Reinhold Ettel SJ
Ignatiushaus, Linz

Mo, 13. November 2017, 14.30 Uhr - Mi, 15. November 2017, 12.30 Uhr
Bildungstage für Ober/innen und Koordinator/innen
Seminar
P. Alois Riedlsperger SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 24. November 2017, 18.00 Uhr - So, 26. November 2017, 12.00 Uhr
Tage der Stille
P. Reinhold Ettel SJ
Ignatiushaus, Linz

Fr, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr - So, 3. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

30. Juni 2017

Gottesdienst:
Hauskapelle, John Ogilvie-Haus, 07:15 , Messe - Zelebrant: P. Martin Rauch SJ

5. Juli 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 18:30 , Abend mit Gott - Messe mit Anbetung Jesuiten der Kommunität Wien 1

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GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für Juni

Für die Lenker der Staaten:Dass sie sich fest verpflichten, jeglichen Waffenhandel zu unterbinden,... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE


Robert Southwell

(1. Dezember)

Robert Southwell wurde im Spätherbst 1561 während der Herrschaft Königin Elisabeths I. als Sohn einer wohlhabenden Familie in Horsham St. Faith, in der englischen Grafschaft Norfolk geboren.
Zwei Jahre vor seiner Geburt hatte die Königin mit einer neuen Suprematsakte die von ihrem Vater Heinrich VIII. erlassenen Kirchengesetze wieder in Kraft gesetzt und alle Bischöfe absetzen lassen, die den Eid auf die Königin als Kirchenoberhaupt verweigerten. Gleichzeitig setzte eine Verfolgung der Katholiken ein, die sich nach der Exkommunikation der Königin durch Papst Pius V. im Jahr 1570 noch verschärfte. Die Verfolgungsmaßnahmen gingen so weit, dass schon die Feier der Messe, die Sakramentenspendung oder die Beherbergung von Priestern mit dem Tod bestraft wurden. Viele katholisch gebliebene Laien und Geistliche wurden verhaftet, gefangen gehalten und hingerichtet. Ein Gesetz von 1585 erklärte es zum Verbrechen des Hochverrats, wenn ein im Ausland zum Priester geweihter Engländer in sein Heimatland zurückkehrte.
Um für die Katholiken die lebensgefährliche Seelsorge dennoch zu gewährleisten, wurden auf dem Festland Kollegien für die Heranbildung von Priestern gegründet. Auch der junge Robert Southwell wurde von seinen Eltern als Fünfzehnjähriger geheim ins Ausland geschickt, um in Douai (damals niederländisch, heute in Nordfrankreich) in dem von der Gesellschaft Jesu geführten Priesterseminar für Engländer zu studieren. 1578 reiste er weiter nach Rom und bat um Aufnahme in die Gesellschaft Jesu, wie vor ihm schon über hundert andere Engländer.
Nach den Studien der Philosophie und Theologie am Römischen Kolleg wurde er 1584 zum Priester geweiht und arbeitete zunächst als Studienpräfekt am Englischen Kolleg in Rom. 1586 kehrte er unter einem falschen Namen nach England zurück und wirkte sechs Jahre lang in London und Umgebung. Immer auf der Flucht vor den Häschern der Königin, fand er Unterkunft in den Häusern von Katholiken und als Hausgeistlicher bei der Gräfin von Arundel, deren Mann wegen seines Glaubens im Tower eingekerkert war. In dieser Zeit unternahm Southwell pastorale Reisen und verfasste Trostbriefe an die verfolgten Katholiken, die geheim zirkulierten oder gedruckt weite Verbreitung fanden, wie etwa seine "Epistle of Comfort" (1587). Diese Schrift wie auch seine Werke "Marie Magdalens Funerall Teares" und "The Triumphs over Death" (beide 1591 verfasst) gehören zu seinen wichtigsten Prosaschriften. Gleichzeitig drückte er auch seine Gedanken und Gefühle in Gedichten aus, die im Jahr seines Todes unter dem Titel "St. Peter's Complaint" gesammelt und gedruckt wurden und unter katholischen Lesern große Verbreitung fanden. Darin versuchte Southwell, mit den Stilmitteln seiner Zeit religiöse Gegenstände in poetische Sprache zu fassen. Seine Gedichte spiegeln seine tiefe Frömmigkeit ebenso wider wie seine Sprachkunst. Sie erreichen eine Einfachheit und Imagination, die ihn zum Vorbild späterer Dichter werden ließen.
Durch einen unter der Folter erpressten Verrat wurde Southwell 1592 verhaftet, während er eine Messe feierte - damals ein todeswürdiges Verbrechen. Er verbrachte drei Jahre im Tower und wurde immer wieder (insgesamt 13 Mal) gefoltert, damit er jene nennen sollte, die ihm Unterschlupf gewährt hatten, doch war ihm kein Name zu entlocken. Nach dem antikatholischen Strafrecht wurde er als ein im Ausland geweihter Priester wegen Hochverrats verurteilt und am 21. Februar 1595 in Tyburn durch den Strang hingerichtet.
P. Robert Southwell SJ wurde von Papst Pius XI. 1929 selig- und von Papst Paul VI. 1970 heiliggesprochen. Sein Andenken wird am 1. Dezember gefeiert.

Das Gedicht "The Burning Babe" (Das brennende Kind)

As I in hoary winter's night
Stood shivering in the snow,
Surprised I was with sudden heat
Which made my heart to glow;
And lifting up a fearful eye
To view what fire was near,
A pretty babe all burning bright
Did in the air appear;
Who, scorched with excessive heat,
Such floods of tears did shed
As though his floods should quench his flames
Which with his tears were bred:
'Alas!', quoth He, 'but newly born
In fiery heats I fry,
Yet none approach to warm their hearts
Or feel my fire but I!
My faultless breast the furnace is;
The fuel wounding thorns,
Love is the fire, and sighs the smoke;
The ashes shame and scorns;
The fuel justice layeth on,
And mercy blows the coals,
The metal in this furnace wrought
Are men's defiled souls:
For which, as now on fire I am
To work them to their good,
So will I melt into a bath,
To wash them in my blood.'
With this he vanished out of sight
And swiftly shrunk away,
And straight I called unto mind
That it was Christmas day.

Als ich in grauer Winternacht
Im Schneefeld zitternd stand,
Ward plötzlich glühend heiß in meinem Herzen Brand.
Und wie ich bang den Blick erhob,
Zu sehn, welch Feuer droht,
In Lüften schwebend mir erschien
Ein holdes Kind umloht.
Von starker Hitze arg versehrt,
Vergoss es viele Zähren,
Als lösch die Flut die Flammen aus,
Die sie doch wollten nähren.
"Ach!", sprach es, "eben erst geborn,
Steh ich in voller Glut,
doch niemand kommt und wärmt sein Herz
Und weiß, wie mir zumut.
Der Herd ist meine reine Brust,
Der Brennstoff Dornenkron,
Lieb' ist die Glut, Gestöhn der Rauch,
Die Asche Schand und Hohn.
Den Brennstoff legt Gerechtigkeit,
Mitleid facht an das Schwelen,
Und das Metall, das hier durchglüht,
Sind schmutzge Menschenseelen.
Für diese bin ich nun entflammt,
Ich schmied' sie, bis sie gut,
Ich werde schmelzen in ein Bad,
Wasch sie mit meinem Blut."
Alsbald er meinem Blick entschwand.
Ganz still die Landschaft lag.
Und plötzlich kam mir in den Sinn,
Dass es war Weihnachtstag.

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