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TERMINE

Mo, 27. März 2017, 10.00 Uhr - Do, 30. März 2017, 10.00 Uhr
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute, Teil 1
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mi, 29. März 2017, 14.30 Uhr - Fr, 31. März 2017, 12.30 Uhr
Führen - wie Papst Franziskus?
Professionell und Spirituell, Seminarreihe
P. Johann Spermann SJ, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 7. April 2017, 19.30 Uhr
Der Kreuzweg
Live-Performance
Konzept: Michael Gallit; Eintritt frei, Spenden erbeten
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Sa, 8. April 2017, 19.30 Uhr
STABAT MATER
Giovanni Battista Pergolesi
Eintritt frei, Spenden erbeten
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Fr, 14. April 2017, 15.00 Uhr
PASSIONSKONZERT
Vokalwerke von M. Franck, H. Schütz u. a.
Vokalensemble b.choired; Anton Reinthaler - Leitung
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 27. April 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Zum Jahr des geweihten Lebens" - Teil 2
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Sa, 13. Mai 2017, 09.00 - 17.00 Uhr
Tag für konfessionsverbindende Brautpaare
Ehevorbereitung, Anmeldung erforderlich
P. Anton Aigner SJ, Pfr. Mag. Andrea Petritsch, Eva-Susanne und Heinz Glaser
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Di, 16. Mai 2017, 19.30 Uhr
Konzert
Antonín Dvořák: STABAT MATER
Chorvereinigung St. Augustin
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Amoris Leatitia" -Teil 1
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Fr, 26. Mai 2017, 18.00 Uhr - So, 28. Mai 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowsky SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 29. Mai 2017 - Do, 1. Juni 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute, Teil 2
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 19. Juni 2017, 14.30 Uhr - Mi, 21. Juni 2017, 12.30 Uhr
Koordinator/innen in Ordensgemeinschaften
Seminar, Anmeldung erforderlich
P. Alois Riedlsperger SJ, Sr. Cordual Kreinecker, Drs. B.V. Bernice Reintjens
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 22. Juni 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Amoris Leatitia" -Teil 2
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Do, 13. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bernhard Prammer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 27. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Jürgen Sonnentheil (Cuxhaven)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 10. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Johannes Ebenbauer (Wien)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 24. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bine Kathrine Bryndorf (Kopenhagen)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Mo, 4. September 2017, 20.00 Uhr
Konzert
zu Bruckners Geburtstag
Bruckner Symphonie Nr 8 in der Fassung für Klavier zu vier Händen, Klavierduo: Dino Sequi und Gerhard Hofer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Mo, 11. September 2017 - Do, 14. September 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 15. September 2017, 18.00 Uhr - So, 17. September 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 13. November 2017, 14.30 Uhr - Mi, 15. November 2017, 12.30 Uhr
Bildungstage für Ober/innen und Koordinator/innen
Seminar
P. Alois Riedlsperger SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr - So, 3. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

26. März 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , Franz Schubert - Deutsche Messe, D 872 (Originalfassung mit Bläsern) Chorvereinigung St. Augustin

30. März 2017

Gottesdienst:
Linz, Ignatiuskirche - Alter Dom, 19:00 , Besinnung in der Fastenzeit - "Versöhnung in der Schöpfung" P. Werner Hebeisen SJ

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GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für März

Um Hilfe für die verfolgten Christen: Sie mögen von der ganzen Kirche durch Gebet und materielle... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE

Bernd Günther SJ: Franz Xaver - bis an die Grenzen und darüber hinaus

(3. Dezember)

Aus Anlass seines 450. Todestages am 3. Dezember begingen die Jesuiten 2002 ein Franz-Xaver-Jahr. Franz Xaver ist der erste Missionar, den unser Ordensgründer Ignatius von Loyola aussandte. Jahrhunderte begeisterte und faszinierte der glühende Missionar Glaubensboten in aller Welt. Was kann uns dieser Heilige, der außerhalb der Kirche kaum noch bekannt ist, heute sagen?
Franz Xaver wuchs in einer adeligen baskischen Familie in Navarra auf. Mit der Aussicht auf eine gute Pfründe als Domherr ohne allzu viel Arbeit hatte er das Studium an der damals besten Universität Europas in Paris begonnen. Er genoss das unbeschwerte Studentenleben, bis eines Tages ein neuer Mitbewohner ins Studentenheim kam: der um fünfzehn Jahre ältere Ignatius von Loyola. Mittels der "Geistlichen Übungen", der Exerzitien, warb Ignatius bei seinen Studienkollegen für ein Leben aus der Kraft des Glaubens. Eine Gruppe Gleichgesinnter mit einem einfachen Lebensstil und sozialem Engagement für die Armen und Kranken bildete sich. Daraus erwuchs die Gesellschaft Jesu, der Orden der Jesuiten.
Nach Beendigung der Studien im Jahr 1539 stellten sich die "Freunde des Herrn" dem Papst zur Verfügung, um von ihm zu erfahren, wo die Not der Kirche am größten sei, denn dorthin wollten sie gesandt werden. In diese Zeit fiel eine Anfrage des portugiesischen Königs beim Papst nach Priestern dieser neuen Gemeinschaft. In seinen indischen Territorien waren nämlich erste Einheimische getauft worden, ohne richtige Unterweisung im Glauben. So zog Franz Xaver 1541 aus in die unbekannte Welt.

Weltentdecker und Missionar

Es wurde eine Art Welteroberung. Elf Jahre lang durchstreifte Franz Xaver Asien. In Goa gründete der die erste Jesuitenniederlassung, das St. Pauls-Kolleg zur Ausbildung einheimischer Jugendlicher. Tausende unterrichtete er im Glauben und taufte sie. Er besuchte die Kranken und half den Armen. Die Fischer an der Südküste Indiens verteidigte er gegen die Perlmuschel-Ausbeuter seitens der portugiesischen Händler. Doch bald schon ging es weiter über Malakka (heute Malaysia) nach Indonesien.
In Malakka traf er Japaner, die ihm von ihrer Heimat erzählten. Ob diese, den Europäern noch unbekannte Hochkultur für das Christentum zu gewinnen sei, fragte er sich. Jedenfalls beschloss Franz Xaver, nach Japan weiterzureisen. Er war wohl der erste Europäer, der auf dem Weg zum Kaiserlichen Hof ins Landesinnere vordrang. Seine Gespräche mit buddhistischen und shintoistischen Mönchen zeigten ihm, dass Mission nur unter Berücksichtigung der tieferen Wurzeln einer Kultur sinnvoll sei.
Er hörte, die hohe japanische Kultur sei von China aus gegründet worden. Da ihm in Japan kein großer Erfolg beschieden war, wollte er zuerst nach China gehen, um nach einer Bekehrung des chinesischen Reiches in Japan dann mehr Erfolg zu haben. Aber dies sollte ihm nicht mehr vergönnt sein. Auf die Überfahrt wartend, starb er 1552 im Alter von 46 Jahren, einsam und erschöpft, auf der Insel Sanzian vor dem chinesischen Festland.

Aufbruch und Gründung

Der unerschöpfliche Eifer für seine Sendung ist es, was zu allen Zeiten an Franz Xaver faszinierte: Das Evangelium zu verkünden und den "Seelen zu helfen und sie zu retten". Die Menschen waren beeindruckt von der inneren Glut, mit der er Gott verkündete, und von seinem selbstlosen Dienst an allen Menschen ohne Unterschiede.
Immer wartete Franz Xaver sehnsüchtig auf die Ankunft neuer Jesuitenmissionare aus Europa. Als Oberer schickte er diese dann mit genauen Anweisungen an die Orte, die er selber schon besucht hatte. So war er frei für neue Herausforderungen, und gleichzeitig wurde sein Werk gefestigt. In seinen Briefen nach Europa beschrieb Franz Xaver ausführlich Erlebnisse auf seinen Reisen und Begegnungen mit fremden Kulturen sowie seine Vorgangsweise in der Verkündigung.
Angesichts der großen Herausforderung in der Mission, so schrieb er in seinem ersten Brief nach Europa, "bewegt mich oft das Verlangen, in die Universitäten Europas zu stürmen, schreiend mit lauter Stimme, wie einer, der nicht mehr bei Sinnen ist, um in den Studenten das Feuer zu wecken, bis sie Sagen: Herr, siehe hier bin ich, was willst Du, dass ich tun soll? Sende mich, wohin Du willst, und wenn es gut ist, selbst bis nach Indien."
Nicht nur Asien, auch das alte Europa forderte Franz Xaver durch seine missionarische Dynamik heraus, damals wie heute.

Sein Gedenktag ist der 3. Dezember.

Aus: Jesuiten. Mitteilungen der österreichischen Jesuiten 75 (2002) H.2, 4-6.

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