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TERMINE

Sa, 11. März 2017, 09.00 - 17.00 Uhr
Tag für konfessionsverbindende Brautpaare
Ehevorbereitung, Anmeldung erforderlich
P. Anton Aigner SJ, Pfr. Mag. Andrea Petritsch, Eva-Susanne und Heinz Glaser
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 23. März 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Zum Jahr des geweihten Lebens" - Teil 1
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Mo, 27. März 2017, 10.00 Uhr - Do, 30. März 2017, 10.00 Uhr
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute, Teil 1
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mi, 29. März 2017, 14.30 Uhr - Fr, 31. März 2017, 12.30 Uhr
Führen - wie Papst Franziskus?
Professionell und Spirituell, Seminarreihe
P. Johann Spermann SJ, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 14. April 2017, 15.00 Uhr
PASSIONSKONZERT
Vokalwerke von M. Franck, H. Schütz u. a.
Vokalensemble b.choired; Anton Reinthaler - Leitung
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 27. April 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Zum Jahr des geweihten Lebens" - Teil 2
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Sa, 13. Mai 2017, 09.00 - 17.00 Uhr
Tag für konfessionsverbindende Brautpaare
Ehevorbereitung, Anmeldung erforderlich
P. Anton Aigner SJ, Pfr. Mag. Andrea Petritsch, Eva-Susanne und Heinz Glaser
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Di, 16. Mai 2017, 19.30 Uhr
Konzert
Antonín Dvořák: STABAT MATER
Chorvereinigung St. Augustin
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Amoris Leatitia" -Teil 1
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Fr, 26. Mai 2017, 18.00 Uhr - So, 28. Mai 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowsky SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 29. Mai 2017 - Do, 1. Juni 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute, Teil 2
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 19. Juni 2017, 14.30 Uhr - Mi, 21. Juni 2017, 12.30 Uhr
Koordinator/innen in Ordensgemeinschaften
Seminar, Anmeldung erforderlich
P. Alois Riedlsperger SJ, Sr. Cordual Kreinecker, Drs. B.V. Bernice Reintjens
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 22. Juni 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Amoris Leatitia" -Teil 2
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

Do, 13. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bernhard Prammer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 27. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Jürgen Sonnentheil (Cuxhaven)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 10. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Johannes Ebenbauer (Wien)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Do, 24. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bine Kathrine Bryndorf (Kopenhagen)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Mo, 4. September 2017, 20.00 Uhr
Konzert
zu Bruckners Geburtstag
Bruckner Symphonie Nr 8 in der Fassung für Klavier zu vier Händen, Klavierduo: Dino Sequi und Gerhard Hofer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Mo, 11. September 2017 - Do, 14. September 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 15. September 2017, 18.00 Uhr - So, 17. September 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 13. November 2017, 14.30 Uhr - Mi, 15. November 2017, 12.30 Uhr
Bildungstage für Ober/innen und Koordinator/innen
Seminar
P. Alois Riedlsperger SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr - So, 3. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

1. März 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 18:30 , Abend mit Gott - Messe mit Anbetung Jesuiten der Kommunität Wien 1

3. März 2017

Gottesdienst:
Hauskapelle, John Ogilvie-Haus, 07:15 , Messe - Zelebrant: P. Albert Holzknecht SJ

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GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für Februar

Um Trost für die Notleidenden: Dass alle, die in Bedrängnis sind, besonders die Armen, Flüchtlinge... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE

P. Karl Rahner SJ (1904-1984)

P. Karl Rahner SJVom „Quickborn”, einer Jugendbewegung, geprägt, trat der gebürtige Freiburger 1922 in die Gesellschaft Jesu ein: in Feldkirch-Tisis, damals zur Oberdeutschen Ordensprovinz gehörend. Nach der üblichen Ausbildung, die ihn nach Pullach bei München, Feldkirch und Valkenburg/ Niederlande führte, wurde er 1932 zum Priester geweiht. Im Jahr darauf absolvierte er in St. Andrä i. L. sein Tertiat.

Theologieprofessor

Ursprünglich zum Philosophieprofessor bestimmt, wurde Rahner unter Rückgriff auf frühere Vorarbeiten kurz vor Weihnachten 1936 in Innsbruck zum Doktor der Theologie promoviert. Nach der Habilitierung begann er im Wintersemester 1937/38 mit seinen Dogmatik- Vorlesungen.
Nach der Aufhebung von Theologischer Fakultät (1938) und Jesuitenkolleg (1939) in Innsbruck erhielt er „Gauverbot“. Er kam nach Wien, um im Geheimen Vorlesungen für Mitbrüder zu halten. Im Seelsorge-Institut wurde er zu einem der engsten Mitarbeiter von Prälat Karl Rudolf. Von einer Aushilfe kehrte er im Herbst 1944 wegen der näher rückenden Front nicht mehr nach Wien zurück, sondern blieb beinahe ein Jahr in der Pfarrseelsorge in Niederbayern.
Nach dem Krieg lehrte Rahner in Pullach, kam im August 1948 nach Innsbruck zurück und wurde 1949 Professor. Die Tiroler Landeshauptstadt wurde zu seiner „theologischen Werkstatt“: Er hielt Vorlesungen und Seminare, predigte regelmäßig, gab Exerzitien und war ein gefragter Vortragsredner. Neben eigenen Veröffentlichungen machte er sich als Wissenschaftsorganisator einen Namen. Die Herausgeberschaft etlicher Lexika und Handbücher begründete seinen internationalen Ruf. Die Universitäten München (1964-67) und Münster (1967-71) waren weitere Stationen seiner akademischen Laufbahn.

Konzil und Synode

Rahners Teilnahme am Zweiten Vatikanischen Konzil – er war Kardinal Königs persönlicher theologischer Berater – sollte in letzter Minute verhindert werden. Der Vortrag „Löscht den Geist nicht aus!“ am 1. Juni 1962 auf dem Katholikentag in Salzburg wurde zum Auslöser für eine „römische Vorzensur“. Papst Johannes XXIII. durchschaute das Manöver (einiger Kurienkreise) und rehabilitierte Rahner kurz vor Konzilsbeginn. Auf der Würzburger Synode (1971-75) engagierte sich Rahner stark. Im Herbst 1981 übersiedelte er dann ein letztes Mal und kam aus München nach Innsbruck zurück.

... um der Seelsorge willen

Rahners Arbeitsethos kommt in einem ORF-Interview zum Ausdruck: „Ich habe immer Theologie betrieben um der Verkündigung, um der Predigt, um der Seelsorge willen“ Und weiter: „Ich bin kein Wissenschaftler und will auch keiner sein, sondern ich möchte ein Christ sein, dem das Christentum ernst ist, der unbefangen in der heutigen Zeit lebt und von da aus sich dann dieses oder jenes und ein drittes und ein zwanzigstes Problem geben lässt, über das er dann nachdenkt; wenn man das dann ,Theologie‘ nennen will, ist das ja gut.“
Akademisch-distanziert klingt das nicht. Aus dem Geist der ignatianischen Exerzitien schöpfend, ließ sich er in Anspruch nehmen. Von Gott sei zu reden, meinte er, leidenschaftlich, mit Herzblut.
Und so dozierte, so schrieb, so predigte er auch, und viele spürten: Da redet und schreibt einer, der Gott erfahren hat und nicht nur darüber spekuliert. Er wollte in erster Linie der Pater Karl Rahner sein. Das Ordenskürzel SJ hinter seinem Namen bedeutete ihm mehr als eine biographische Fußnote.

Kirchlichkeit

Der gemeinhin als „schwierig“ zu lesen geltende Jesuit zählt nach wie vor zu den geistlichen Best- und Longsellern. „Worte ins Schweigen“ etwa oder „Von der Not und dem Segen des Gebetes“ sind Tausenden zur Glaubens- und Lebenshilfe geworden. Seine „frommen“ Bücher waren Rahner ebenso wichtig „wie die sich theologisch gebenden Arbeiten“. Dass Rahner nach wie vor gelesen wird, dass er der Theologie zu denken gibt, dass er auch heute noch auf suchende Menschen wie ein Blitzschlag wirken kann, dass Leser aufatmen und ihre eigenen Fragen bei ihm entdecken – das ist der beste Gegenbeweis gegen das Klischee vom „schwierigen“ Rahner, der manchen gar als häretisch gilt.
Rahner ist immer für den „Mut zum kirchlichen Christentum“ eingetreten. Von freischwebender, unverbindlicher Religiosität hielt er nichts. Er sparte nicht mit „Zwischenrufen“. Aber an seiner Kirchlichkeit können nur die zweifeln, die seine Texte nicht wirklich kennen.
Der „antibiographische Typ“ Karl Rahner sagt von sich selber: „Ich habe kein Leben geführt; ich habe gearbeitet, geschrieben, doziert, meine Pflicht zu tun, mein Brot zu verdienen gesucht. Ich habe in dieser üblichen Banalität versucht, Gott zu dienen, fertig.“ Redet so ein „Startheologe“, der einzig auf sein „Image“ bedacht ist?
In der Krypta der Innsbrucker Jesuitenkirche liegt der große Jesuit begraben. Während meiner Promotionszeit habe ich ihn dort oft besucht. Dafür geniere ich mich nicht. Ein kleiner Doktorand suchte Trost und Ermutigung. Man wird seine Abhandlungen, Meditationen und Predigten noch lange lesen, davon bin ich überzeugt. Auf diese Weise bleibt Karl Rahner präsent.

P. Andreas Batlogg SJ

(aus: Jesuiten. Mitteilungen der östereichischen Jesuiten, Nr. 1/04, S. 8-10.)