- Innsbruck, Jesuitenkirche: 19.00 Uhr Festmesse (und auch am 1. August um 11.00 Uhr)
- Linz, Ignatiuskirche/ Alter Dom: 9.00 Uhr Festmesse
- St. Andrä, Loretokirche: 19.00 Uhr Festmesse,
davor um 18.40 Uhr Gedenken der verstorbenen Jesuiten am Ordensfriedhof Loreto
- Wien 1, Jesuitenkirche: 18.30 Uhr Festmesse, anschließend Agape
Ignatius von Loyola, geboren 1491 im spanischen Baskenland, verbrachte seine Jugend unter Höflingen und Soldaten. Am 20. Mai 1521 wurde er bei der Verteidigung von Pamplona von einer Kanonenkugel getroffen, die ihm ein Bein zerschmetterte und das andere schwer verletzte.
Auf dem Krankenlager fand er einen Zugang zur „Unterscheidung der Geister": innere Regungen, die von Gott stammen, führen zu Freude und Leben, solche, die von Gott wegführen, mindern beides.
Es folgten Jahre der Wanderschaft als Pilger, in denen seine Geistlichen Übungen (Exerzitien) entstanden. Schließlich verließ er 1528 Spanien und ging nach Frankreich, an die Universität von Paris. Während des Studiums in Paris bildete sich um ihn eine Gruppe Gleichgesinnter. In Rom stellten sich diese ersten Gefährten später dem Papst zur Verfügung. 1540 bestätigte Paul III. die „Gesellschaft Jesu" (Jesuiten) als Orden, dessen Motto lautet „Alles zur größeren Ehre Gottes". Ignatius leitete ihn als erster Generaloberer bis zu seinem Tod am 31. Juli 1556.

