<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>News Feed Jesuiten</title>
		<link>http://www.jesuiten.at/</link>
		<description>Latest News</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>News Feed Jesuiten</title>
			<url>http://www.jesuiten.at/fileadmin/tt_news_article.gif</url>
			<link>http://www.jesuiten.at/</link>
			<width></width>
			<height></height>
			<description>Latest News</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 27 Dec 2013 18:00:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Lange Nacht der Kirchen: Jesuiten-Programm</title>
			<link>http://www.jesuiten.at/index.php?id=81&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=71&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1483</link>
			<description>Eine Zusammenstellung der Angebote und Veranstaltungen der Jesuiten im Rahmen der Langen Nacht der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Graz – John Ogilvie Haus</strong></p>
<p><em>•</em><em>21:00 - 21:45 Uhr: </em><em>&quot;Der Teufel weint – Gott lacht! Kommt, wir wollen tanzen...“</em><strong> </strong></p>
<p>Vortrag von Sieglinde Falkinger zum Thema &quot;Das Patronatsfest zu Ehren des hl. Ignatius von Loyola bei den Chiquitanos in Bolivien&quot; - im Rahmen der Veranstaltungen zu den Jubiläen &quot;450 Jahre Jesuiten in Österreich&quot; und &quot;440 Jahre Jesuiten in Graz&quot;. <br /> Barocksaal.<br />Ort: Priesterseminar der Diözese Graz Seckau</p>
<p><em>•</em><em>22:00 - 23:00 Uhr: </em><em>San Ignacio de Loyola, Barockoper</em><strong> </strong></p>
<p>Aufführung der sakralen Barockoper &quot;San Ignacio de Loyola&quot; (ca.1755) von Domenico Zipoli (1688-1726) wahrscheinlich in Zusammenarbeit mit Martin Schmid (1694-1772). <br /> Präsentiert im Rahmen der Jubiläen &quot;450 Jahre Jesuiten in Österreich&quot; und &quot;440 Jahre Jesuiten in Graz&quot; von den Jesuiten Graz und der Katholischen Hochschulgemeinde Graz.<br /> Die Partitur stammt aus den Archiven von Santa Ana de Chiquitos und der Misión de San Ignacio de Moxos, beides Reduktionen in Bolivien, in denen Zipoli als Missionar tätig war. Das Libretto auf Castellan stammt von einem anonymen Autor.<br /> Ort: Mausoleumskirche</p>
<p> </p>
<p><strong>Innsbruck, Jesuitenkirche</strong></p>
<p><strong><em>• </em></strong><em>19:55 - 01:00 Uhr: Nachts in der Jesuitenkirche</em><em> </em></p>
<p><em></em>Wo ist das in der Jesuitenkirche? - Gewinn-Ratespiel; Begegnung und Erholung bei Tee und Kaffee im Westbau der Jesuitenkirche</p>
<p><em>• 20:00 - 21:00 Uhr: KonsBrass Tirol in concert </em></p>
<p>In Zusammenarbeit mit UPLOADSounds - interregionales Musikfestival<em></em></p>
<p><em>• 21:00 - 22:00 Uhr: Vokalmusik von den Emporen</em></p>
<p>Ausführende: Vokalensemble an der Jesuitenkirche; dazu um ca. 21.20h: Univ.Prof. Dr. Józef Niewiadomski, Kanzelpredigt <em></em></p>
<p><em>•  22:00 - 23:00 Uhr: Abendmusik für Violine und Orgel</em></p>
<p>Ausführende: David Arroyabe, Violine &amp; Matthias Egger, Orgel <br /> ca. 22.20h: Univ.Prof. Dr. Józef Niewiadomski, Kanzelpredigt <em></em></p>
<p><em>• 23:00 - 23:30 Uhr: Nachtmusik in der Krypta </em></p>
<p>Werke für klassische Gitarre</p>
<p><em>• 23:30 - 23:55 Uhr: Meditation im Gregorianischen Choral </em></p>
<p>Schola der Jesuitenkirche</p>
<p><em>• 00:00 - 01:00 Uhr: Eucharistiefeier um Mitternacht</em></p>
<p>zum Abschluss der Langen Nacht der Kirchen (Schola der Jesuitenkirche)</p>
<p> </p>
<p><strong>Linz, </strong><strong>Ignatiuskirche – Alter Dom</strong></p>
<p><em>• 20:00 - 20:50 Uhr: Irish Blessing</em><strong></strong></p>
<p>Der Chor „Young@Heart“ aus Traun singt für Menschen mit Herz. Unter Leitung von Tatjana Böcksteiner werden Spirituals präsentiert, Irische Songs, stimmungsvolle Lieder von P. Werner Hebeisen SJ und ausgefallene Instrumentalmusik.</p>
<p><em>• 21:00 - 21:50 Uhr: Christentum und Zen-Buddhismus</em></p>
<p>Vortrag von<strong> </strong>P. Stefan Bauberger SJ (Dozent für Naturphilosophie, Wissenschaftstheorie und buddhistische Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München, Leiter des Almtal-Zendo)</p>
<p><em>• 22:00 - 22:50 Uhr: Raum und Klang</em></p>
<p>Auf der Orgelempore erschließt Bernhard Prammer die Geheimnisse der Brucknerorgel.<br />In der barocken Sakristei führt Judith Wimmer (Kunstreferat) in verborgene Schätze ein.</p>
<p><em>• 23:00 - 24:00 Uhr: Ausklang</em></p>
<p>P. Werner Hebeisen SJ bespielt den Kirchenraum mit verschiedenen Instrumenten und Liedern</p>
<p> </p>
<p><strong>Wien, J</strong><strong>esuitenkirche – Universitätskirche</strong></p>
<p><em>• </em><em>19:30 - 20:30 Uhr: Eucharistie: „Für alle“ oder „für viele“?</em></p>
<p>Dr. Norbert Baumert und Mag. Maria-Irma Seewann sprechen zu den biblischen und geschichtlichen Hintergründen der neuen Formulierung im Hochgebet der Messe.<br />Ort: Sakristei</p>
<p><em>• </em><em>20:00 - 24:00 Uhr: „Nacht der Offenen Tür“ in der Alten Burse</em></p>
<p>Die J-GCL (Jugend- Gemeinschaft Christlichen Lebens) laden zu einer &quot;Nacht der Offenen Tür&quot; in ihre Clubräume in der &quot;Alten Burse&quot; ein. <br /> Es gibt &quot;Speis und Trank und Informationen über unsere Aktivitäten&quot;. <br /> Ort: J-GCL Alte Burse, Sonnenfelsgasse 19, 1010 Wien</p>
<p><em>• 20:30 - 20:45 Uhr: Gebet der liebenden Aufmerksamkeit</em><a href="http://www.langenachtderkirchen.at/wien/termin_detail/21398/" target="_blank" ><em></em></a><em> – P. Elmar Mitterstieler SJ</em></p>
<p>Das wichtigste tägliche Gebet für Ignatius von Loyola ist das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit. Im Rückblick auf den Tag geht es darum, Gottes Spur im Alltag zu entdecken - die von Ignatius beschriebenen Schritte werden vorgestellt und eingeübt. <em></em></p>
<p><em>•</em><em>20:30 - 21:00 Uhr: Orgelspiel </em></p>
<p>mit Vorstellung der Orgel – Organist Michael Gailit</p>
<p><em>• 21:00 - 22:00 Uhr: Kirchenführung</em></p>
<p>Der Kirchenrektor, P. Friedrich Sperringer SJ, führt durch die von Andrea Pozzo SJ gestaltete Kirche.</p>
<p><em> </em></p>
<p><em>• 23:00 - 00:00 Uhr: Jesuit-Sein heute</em><a href="http://www.langenachtderkirchen.at/wien/termin_detail/21399/" target="_blank" ><em></em></a><em> </em></p>
<p>Zwei Jesuiten erzählen davon, was dem Jesuitenorden heute wichtig ist und wie ein Jesuitenleben heute konkret aussieht.<br />Ort: Sakristei</p>
<p> </p>
<p><strong>Wien, Lainz - Konzilsgedächtniskirche</strong><strong></strong></p>
<p><em>• </em><em>19:00 -19:55 Uhr: Sanierung der Konzilsgedächtniskirche Pfarre Lainz-Speising</em></p>
<p>Ein Vortrag in Wort &amp; Bild von DI Michael Appel (Mitarbeiter des Bauausschusses). <br /> Der Vortrag schildert die Sanierungsarbeiten (Beginn am 23.04.2012, Fertigstellung und 1. Messe 14.10.2012) der im Jahre 1966 erbauten Konzilsgedächtniskirche aber auch die &quot;Highlights&quot; rund um die damalige Grundsteinlegung und Bau der Kirche sowie sakrale „Hauptmerkmale“ in der Kirche.</p>
<p><em>• </em><em>20:00 - 21:00 Uhr: „Bonum est confidere in Domino“ </em>(Gut ist es, dem Herrn zu vertrauen) <br /> Taizé ist eine ökumenische Gemeinschaft in Frankreich, wo viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen um gemeinsam zu singen und zu beten. Die Lieder, die aus dieser Tradition heraus entstanden sind, zeugen von bestärkendem Miteinander und inniger Gottesbeziehung im sorgsamen Blick auf die Mitmenschen auf der ganzen Welt. <br /> Der Jugendchor Lainz singt diese Lieder und lädt zum Mitsingen und Mitbeten ein.<em></em></p>
<p><em>• 21:15 - 21:45 Uhr: Lichtermeer mit meditativen Texten</em></p>
<p>Im Schein hunderter Kerzen still werden - schöne Texte und Musik hören - sich davon berühren lassen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wien, Stanislauskapelle </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><em>• </em><em>18:00 - 23:30 Uhr: Der Heilige Stanislaus Kostka</em></p>
<p>Geschichte, Andacht und Gebet – Der Heilige Stanislaus aus verschiedenen Perspektiven – gemeinsames Beten und Möglichkeit zum stillen Gebet.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 14 May 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Astronomie und der Glaube</title>
			<link>http://www.jesuiten.at/index.php?id=81&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=71&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1476</link>
			<description>Warum hat der Vatikan eine Sternwarte? Gibt es nicht wichtigere Dinge zu tun, als die Sterne zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum hat der Vatikan eine Sternwarte? Gibt es nicht wichtigere Dinge zu tun, als die Sterne zu betrachten? Das ist eine Frage, nicht nur für die Kirche, sondern auch für jemanden, der sich für Astronomie als seinen Lebensunterhalt entscheidet – Br. Guy Consolmagno SJ, Astronom an der Sternenwarte des Vatikans, über den Zusammenhang zwischen Astronomie und dem Glauben.</p>
<p>Ich erinnere mich, als ich 30 Jahre alt und im Anschluss an mein Doktorat am MIT tätig war, lag ich um 3.00 Uhr früh im Bett mit der Frage: Warum verschwende ich meine Zeit mit Sorgen um die Jupitermonde, wenn es Leute auf der Welt gibt, die Hunger leiden?</p>
<p>Ich hatte keine Antwort.</p>
<p>Schließlich kündigte ich meinen Job, ich kündigte der Wissenschaft und ich trat dem amerikanischen Friedenscorps bei. Ich sagte dem Friedenscorps: „Ich gehe überall hin, wo sie mich hinschicken, ich mache alles, worum sie mich bitten. Ich möchte nur Leuten helfen.&quot; Sie schickten mich nach Afrika, nach Kenia... wo ich dann Studenten der Universität von Nairobi in Astronomie unterrichtete!</p>
<p>Nun, wir alle wissen, dass es viele Probleme mit einer technologischen Gesellschaft wie der unsrigen im Westen gibt… Umweltverschmutzung, Konsumdenken, die Entfremdung des Menschen von der Natur. Das sind echte Probleme, die wir zu bewältigen haben. Aber mit all ihren echten Problemen ist diese technisch fortschrittliche Gesellschaft die einzige, die wir bis jetzt entwickeln konnten, die Menschen in der Regel zu ernähren in der Lage ist. Um solch eine Gesellschaft zu haben, braucht man eine gebildete Bevölkerung, braucht man Schulen. Schulen brauchen Lehrer. Auf die Studenten, die ich unterrichtete, warteten Arbeitsplätze am Science Teachers‘ College in Kenia, um Lehrer zu unterrichten, Schüler/innen zu unterrichten, damit eines Tages Kenia in der Lage ist, seine Bevölkerung selbst zu ernähren.</p>
<p>Aber das ist nicht der Grund dafür, warum sie Astronomie lernen wollen.</p>
<p>An den Wochenenden besuchte ich meine Kollegen im Friedenscorps an anderen Schulen im Land, wo sie unterrichteten. An den Abenden stellte ich ein kleines Teleskop auf, das ich mitgebracht hatte, und jeder im Dorf kam, um durch das Teleskop zu sehen. Sie sagten „Wow“, wenn sie die Ringe des Saturns sahen, den Orionnebel, die Krater des Mondes… genau wie meine Familien und Freunde in Michigan. Jeder, der durch ein Teleskop und diese Dinge sieht, sagt „Wow“. Die Sterne ansehen und sich fragen, woraus sie bestehen und wie wir in das Ganze hineinpassen – das ist etwas, das uns menschlich macht.</p>
<p>Die Astronomie, die wir betreiben, von der Landung auf dem Mars bis hin zur Entdeckung der Dunklen Energie, ist etwas, auf das jeder Mensch stolz sein kann. Und jemanden diesen Stolz zu verweigern, nur weil er auf dem falschen Kontinent oder in eine falsch sozio-ökonomische Gruppe geboren wurde, meint, ihnen ihre Menschlichkeit zu verweigern.</p>
<p>Aber ich bin auch dahin gekommen, um zu sehen, dass Glaube eine fundamentale Rolle dabei spielt, solch eine Astronomie zu betreiben.</p>
<p>Es gibt drei religiöse Überzeugungen, die jemand glauben muss, bevor er oder sie Wissenschaftler sein kann. Als erstes muss man daran glauben, dass das Universum existiert. Das mag offensichtlich sein, aber wenn man glaubt, wie in einigen Religionen, dass alles eine „Illusion“ ist, was gibt es da für einen Wissenschaftler zu studieren?</p>
<p>Zweitens muss man daran glauben, dass das Universum nach Gesetzen funktioniert. Wie kann man nach physikalischen Gesetzen im Universum suchen, wenn man nicht glaubt, dass es Gesetze gibt, die gefunden werden können? Heute blicken wir auf tausend Jahre des Findens solcher Gesetze und des Herausfindens, wie wir sie nutzen können, damit Telefone funktionieren.</p>
<p>Und hier das dritte, an das man als Wissenschaftler glauben muss: Man muss daran glauben, dass das Universum gut ist. Wenn wir meinen, das Universum sei ein Morast der Versuchungen, dann wird man Angst haben, zu sehr daran beteiligt zu sein, man wird vielleicht auf einer höheren Ebene meditieren wollen. Wenn man daran glaubt, wird man kein Wissenschaftler sein wollen. Aber stattdessen glauben wir an Gott, der das Universum so sehr geliebt hat, dass er uns seinen einzigen Sohn sandte.</p>
<p>Also warum denken Leute, dass es einen Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion gibt? Allzu oft gibt es die Annahme, dass Wissenschaft und Religion Systeme der Erkenntnistheorie sind, Möglichkeiten, um Fakten zu wissen. Die Wissenschaft gibt mir einen ganzen Satz an Fakten, Religion gibt mir einen anderen Satz an Fakten, und deshalb wird es Gelegenheiten geben, bei denen die zwei Systeme in einen Konflikt geraten.</p>
<p>Aber das ist nicht das, was Wissenschaft und Religion überhaupt sind.</p>
<p>Wir alle lernen Wissenschaft in der Schule, wo sie uns durch ein großes Buch mit Fakten unterrichtet wird. Und besser ein Buch von diesem Jahr und nicht vom letzten, weil dieses nicht mehr auf aktuellem Stand ist. Aber genau das sollte uns zeigen, dass Wissenschaft nicht nur Fakten ist. Wissenschaft bleibt, selbst wenn sich die Fakten ändern. Was wir in der Wissenschaft lernen, ist wie wir über diese Fakten sprechen.</p>
<p>Wissenschaft ist kein großes Buch mit Fakten. In der Wissenschaft geht es nicht darum, irgendetwas zu „beweisen“. Wissenschaft beschreibt, aber diese Beschreibungen sind unvollständig. Wir hoffen, dass diese besser werden. Aus diesem guten Grund kann man die Wissenschaft nicht dafür nutzen, um die Existenz Gottes zu beweisen oder zu widerlegen. Aber kann uns Wissenschaft in unserem Glauben bestärken?</p>
<p>Ein Merkmal Gottes ist, finde ich, dass Er uns immer eine „plausible Abstreitbarkeit“ gibt. Jedes Mal, wenn wir eine seiner Aktionen im Universum sehen, können wir, wenn wir wollen, eine andere Erklärung dafür finden. Es könnte nur ein Zufall oder eine Illusion sein. Das kann man nie sicher wissen, und deswegen, natürlich, brauchen wir den Glauben.</p>
<p>Die Postulierung eines Gottes hilft uns mit klassischen Geheimnissen der fundamentalen Natur unserer Existenz. Von Leibniz stammt die berühmte Frage: „Warum ist etwas und nicht vielmehr nichts?“ Das „Nichts“ aus der „Schöpfung aus dem Nichts“ ist mehr als nur die Abwesenheit von Materie, das Fehlen von Raum, Zeit und physikalischen Gesetzen an sich. Warum gibt es ein Universum? Das Universum selbst kann sich nicht erklären. Entweder es gibt keine Erklärung, was sicherlich möglich ist, oder es gibt einen Grund für seine Existenz außerhalb seiner selbst, den wir deshalb mit Gott identifizieren.</p>
<p>Aber in meiner Wissenschaft, treffe ich nicht nur Gott als Schöpfer, sondern auch einen persönlichen Gott. Um diesen zu erklären, eine letzte Geschichte</p>
<p>Ich erinnere mich an einen verregneten Sommernachmittag, als ich ein Kind war und ich nicht draußen spielen konnte. Meine Mutter brachte mir ein Kartenspiel. Nun, sie ist erwachsen und ich bin ein Kind. Es stand außer Frage, dass sie jederzeit das Spiel gewinnen konnte, wenn sie wollte. Aber der Punkt des Spiels war nicht das Gewinnen.  Der Punkt des Spiels war für sie, mir zu sagen, dass sie mich liebt.</p>
<p>Wenn ich wissenschaftlich arbeite, spielt Gott ein Spiel mit mir. Er legt ein Rätsel vor und ich löse es. Und wie bei allen Rätseln ist die Antwort nicht von Bedeutung, sondern der Weg zur Lösung. Die Antwort zählt nur, wenn sie ein nächstes Rätsel setzt.</p>
<p>Wissenschaft ist dort, wo ich Zeit mit dem Schöpfer verbringen kann. Es ist ein Spiel, in dem er mir sagt, er liebt mich.</p>
<p>Und deshalb bin ich dankbar, ein Astronom zu sein.</p>
<p><em>Br Guy Consolmagno SJ ist Astronom an der Vatikanischen Sternwarte.</em></p>
<p><em>Gekürzte Version eines Vortrags, den er am 18. </em><em>März 2013 in London gehalten hat.</em></p>
<p><em>Vollständige Fassung (in Englisch) ist zu finden auf der Webseite von <a href="http://thinkingfaith.org/articles/20130418_1.htm" target="_blank" >Thinking faith</a>.</em></p>]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 May 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pfarre Lainz-Speising nun EMAS zertifiziert</title>
			<link>http://www.jesuiten.at/index.php?id=81&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=71&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1475</link>
			<description>Die Pfarre Lainz-Speising im 13. Wiener Bezirk (mit P. Wolfgang Dolzer SJ als Pfarrer) hat nun den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Pfarre Lainz-Speising im 13. Wiener Bezirk (mit P. Wolfgang Dolzer SJ als Pfarrer) hat nun den EMAS-Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen. EMAS (kurz für Eco Management and Audit Scheme) ist auch als EU-Öko-Audit oder Öko-Audit bekannt und wurde von der Europäischen Union entwickelt. Es ist ein Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen.</p>
<p>Im Herbst 2008 traf sich zum ersten Mal ein Arbeitskreis der Pfarre Lainz-Speising, der sich dem Thema Umwelt annimmt. Derzeit besteht das Team aus sieben Mitgliedern unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Berufe. Die konkrete Arbeit konzentrierte sich auf vier Bereiche: Die Mitgestaltung von Gottesdiensten zum Thema „Schöpfung – gefährdete Schöpfung – unsere Mitverantwortung“; Verbesserung der Mülltrennung; Energieeffizienz und schließlich Wissensvermittlung und Schaffung eines ökologisches Bewusstseins.</p>
<p>Im Juni wurde die Entscheidung getroffen, bei EMAS mitzumachen, und der Pfarrgemeinderat gab seine Zustimmung. Im Frühjahr 2010 erfolgte eine ausführliche Präsentation durch Dipl. Päd. Markus Gerhartinger (Umweltreferent der Erzdiözese Wien), die einen Meilenstein darstellte. Letztlich zog das Argument, dass mit dem EMAS die Umweltaspekte organisatorisch-betrieblich im Pfarrleben verankert sein würden, und man dadurch viele Dinge künftig systematischer und professioneller angehen kann.</p>
<p>Während der EMAS-Bestandserhebung im Frühjahr 2011 wurde parallel die Kirchensanierung durch den Bauausschuss der Pfarre beschlossen. Dies war gewissermaßen ein Glücksfall, weil Defizite, die im Rahmen des Öko-Checks 2009 bereits aufgetaucht waren, durch die Sanierung behoben werden konnten. In der Sakristei kam es zu einem Austausch der alten Einscheibenglasfenster durch 3-fach-verglaste Fenster und einer teilweisen Verbesserung der Heizkörperverkleidung. Auch die Dachfenster in der Kirche wurden abgedichtet. Ein barrierefreier Zugang zur Kirche ist am Nordosteingang hergestellt worden.</p>
<p>Die Registrierungsnachricht des Umweltbundesamtes erreichte die Pfarre in der Karwoche, die Plakette wurde neben dem Pfarreingang befestigt. Die Pfarre Lainz-Speising hat die Standort-Registerbezeichnung AT 625.</p>]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>450 Jahre Österreichische Jesuiten: 8. Juni - Fremdes Wien - Orte der Not</title>
			<link>http://www.jesuiten.at/index.php?id=81&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=71&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1474</link>
			<description>Wien ist eine der beliebtesten Städte Europas. Es gibt aber auch das andere, fremde Wien. Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wien ist eine der beliebtesten Städte Europas. Es gibt aber auch das  andere, fremde Wien. Die Schattenseiten der Stadt bleiben für die  meisten verborgen. Außer den betroffenen Menschen kennen nur wenige Orte  der Not.</p>
<p>Im Rahmen der Sozialaktion gestalten wir eine Bedenk-Wanderung, die  zur Besinnung und zum Nachdenken einlädt. Das Verweilen an bzw. vor den  Orten der Not, ein paar erläuternde Gedanken, könnten bleibende  Eindrücke und Erinnerungen schaffen. Auf dem Weg können auch Fragen und  Unsicherheiten besprochen werden.</p>
<p>Mit dieser Stadtführung der anderen Art möchten wir ein Gespür für  die Situation von armen Menschen, die mitten unter uns leben, bekommen.</p>
<p>Leitung: P. Markus Inama SJ<br />Zeit: 8. Juni 2013, 9:15 Uhr bis ca. 12:00 Uhr<br />Treffpunkt: U6 Station Philadelphiabrücke, Ausgang Meidlinger Hauptstraße<br />Bitte bringen Sie ein gültiges Ticket der Wiener Linien mit.</p>
<p>Das gesamte Programm mit allen Details finden Sie unter <a href="http://www.450-jahre-jesuiten.at" target="_blank" >www.450-jahre-jesuiten.at</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>MAGIS Central Europe 2013</title>
			<link>http://www.jesuiten.at/index.php?id=81&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=71&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1473</link>
			<description>In der Slowakei findet heuer parallel zum Weltjugendtag in Brasilien vom 20. Juli bis 28. Juli 2013...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Slowakei findet heuer parallel zum Weltjugendtag in Brasilien vom 20. Juli bis 28. Juli 2013 der „Weltjugendtag Europa“ statt (natürlich in einer kleineren Ausführung). Dazu gibt es auch ein von den Jesuiten organisiertes Magis-Programm.</p>
<p>MAGIS meint: „Experimente“ in kleinen internationalen Gruppen mit dem Schwerpunkt: ökonomisch – sozial – kreativ – pilgernd (20. bis 25. Juli), und dazu ein Festival aller beteiligten Gruppen (25.-26. Juli). Darauf folgt die Teilnahme am regionalen Weltjugendtag R 13 in Ružomberok (Slowakei) vom 26. bis zum 28. Juli. <br /> Eine virtuell-mediale Verbindung zu Brasilien wird selbstverständlich aufgebaut.</p>
<p> </p>
<p>Teilnehmen können alle jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 35 Jahren. Die Kosten für die Teilnahme betragen € 200,-.</p>
<p>Anmeldungen und Information: P. Johannes Herz SJ <br /> <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,lqjcppgu0jgtbBlguwkvgp0qti');" >johannes.herz@jesuiten.org<br /></a> 0664 / 9298 523</p>]]></content:encoded>
			<category>Neues</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 08:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>