Home
TERMINE

Fr, 26. Mai 2017, 18.00 Uhr - So, 28. Mai 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowsky SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 29. Mai 2017 - Do, 1. Juni 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute, Teil 2
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

So, 4. Juni 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
PETER FRISÉE
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

So, 18. Juni 2017, 18.20 - 18.06 Uhr
Die Goldene Stunde
MICHAEL GAILIT
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Mo, 19. Juni 2017, 14.30 Uhr - Mi, 21. Juni 2017, 12.30 Uhr
Koordinator/innen in Ordensgemeinschaften
Seminar, Anmeldung erforderlich
P. Alois Riedlsperger SJ, Sr. Cordual Kreinecker, Drs. B.V. Bernice Reintjens
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Do, 22. Juni 2017, 19.30 Uhr
Worte zum Wachwerden - Persönliches und Provozierendes aus päpstlichen Papieren
Gedanken aus "Amoris Leatitia" -Teil 2
P. Friedrich Sperringer SJ
Alte Burse, 1010 Wien, Sonnenfelsgasse 19

So, 2. Juli 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
prima la musica - Österreichische Jugendmusikwettbewerbe
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 13. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bernhard Prammer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 16. Juli 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
GIAMPAOLO DI ROSA
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 27. Juli 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Jürgen Sonnentheil (Cuxhaven)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 30. Juli 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
DANIEL GOTTFRIED
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 10. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Johannes Ebenbauer (Wien)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 13. August 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
ROMAN HAUSER
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Do, 24. August 2017, 20.00 Uhr
"Linzer Orgelsommer" 2017
an der Brucknerorgel im Alten Dom
Bine Kathrine Bryndorf (Kopenhagen)
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

So, 27. August 2017, 18.20 Uhr
Die Goldene Stunde
YVES CASTAGNET & VIRGILE MONIN
www.diegoldenestunde.at
Jesuitenkirche Wien, 1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel-Platz 1

Mo, 4. September 2017, 20.00 Uhr
Konzert
zu Bruckners Geburtstag
Bruckner Symphonie Nr 8 in der Fassung für Klavier zu vier Händen, Klavierduo: Dino Sequi und Gerhard Hofer
Alter Dom, Seiteneingang, Domgasse 3, 4020 Linz

Mo, 11. September 2017 - Do, 14. September 2017
Berufung im Alter
Lehrgang für Ordensleute
P. Klaus Schweiggl SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 15. September 2017, 18.00 Uhr - So, 17. September 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Mo, 13. November 2017, 14.30 Uhr - Mi, 15. November 2017, 12.30 Uhr
Bildungstage für Ober/innen und Koordinator/innen
Seminar
P. Alois Riedlsperger SJ, Mag. Carina Spernbour-Näpflin, Anmeldung erforderlich
Kardinal König Haus, 1130 Wien

Fr, 1. Dezember 2017, 18.00 Uhr - So, 3. Dezember 2017, 17.00 Uhr
Ikonenmalen
P. Iwan Sokolowski SJ, Renate Grasberger
Anmeldung und Informationen im Kardinal König Haus
Kardinal König Haus, 1130 Wien

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

25. Mai 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , W. A. Mozart - Missa longa in C-Dur, KV 262 Chorvereinigung St. Augustin

Gottesdienst:
Innsbruck, Jesuitenkirche, 11:00 , Tomás Luis de Vic toria und Giovanni Pierluigi da Palestrina Vokalensemble an der Jesuitenkirche

26. Mai 2017

Gottesdienst:
Hauskapelle, John Ogilvie-Haus, 07:15 , Messe - Zelebrant: P. Martin Rauch SJ

<zur Übersichtsseite>
GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für Mai

Für die Christen in Afrika:Dass sie nach dem Beispiel des barmherzigen Jesus ein prophetisches... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE

Klaus Mertes SJ

Das Fest ist bereitet
Über die praktische Bedeutung der Trinitätslehre

 

„Aus der Dreieinigkeitslehre, nach dem Buchstaben genommen, lässt sich schlechterdings nichts für Praktische machen ... Ob wir in der Gottheit drei oder zehn Personen zu verehren haben, wird der Lehrling mit gleicher Leichtigkeit aufs Wort annehmen, weil er von einem Gott in mehreren Personen (Hypostasen) gar keinen Begriff hat, noch mehr aber weil er aus dieser Verschiedenheit für seinen Lebenswandel gar keine verschiedenen Regeln ziehen kann.“

Kant spricht aus, was vermutlich viele Menschen denken: Die Trinitätslehre hat keinerlei praktische Bedeutung. „Ob wir in der Gottheit drei oder zehn Personen zu verehren haben“ ist eine rein theoretische Frage. Auch ihre theoretische Lösung hätte keinerlei praktische Bedeutung. Mathematisch ist es denkbar, dass im Bereich des Unendlichen der Teil dem Ganzen gleich sein kann. Damit würde sich auch die Bedeutung des Unterschieds zwischen drei und zehn erübrigen. Darüber hinaus wäre die Kategorie der „symbolischen Zahl“ zu bedenken: Die Drei steht für das Ganze, Petrus hat Jesus hat Jesus „dreimal“, das heißt „ganz und gar“ verraten. Wenn die Christen bekennen, dass Gott „drei Personen“ ist, dann wären also nicht drei abzählbare endliche Einzelpersonen gemeint, sondern Gott als der Inbegriff des Ganzen: nicht einfach „eins“, und auch nicht einfach zwei verschiedene „Einser“, sondern ganz und gar Einheit und Unterschiedenheit in Einheit, alles in allem: „Drei“.

Und die Praxis? Für das Praktische scheint der Hinweis auf Jesus und sein vorbildliches Leben auszureichen: Ein Mensch, dessen Leben viele Beispiele dafür gibt, wie man selbst leben kann. Was soll man hingegen aus den trinitätstheologischen Spekulationen an Konsequenzen für die Praxis ziehen? Höchstens die, dass die Ausstattung des Menschen Jesus mit den Attributen des Göttlichen eine besondere Verbindlichkeit des Vorbildes Jesu für uns ergibt?

Das Evangelium und die Zeit

Aber da gibt es zwei Probleme, die vermuten lassen, dass der Hinweis auf Jesus allein nicht reicht, um christliche Praxis zu begründen. Auf das erste Problem stießen die Jünger schon sehr früh nach Jesu Kreuzigung. Es entstanden Fragestellungen, die in der Predigt und im Leben Jesu nicht oder nur am Rande vorgekommen waren. Der Konflikt in der Urkirche, von dem die Apostelgeschichte berichtet (vereinfacht ausgedrückt: Muss man Jude werden, um im „Reich Gottes“ aufgenommen zu werden?), ist ja nur dann als echter religiöser und theologischer Konflikt zu verstehen, wenn die Antwort auf dieses Problem vom Leben und von der Praxis Jesu her nicht eindeutig zu beantworten war. Paulus berief sich dementsprechend für „seine“ Position und Praxis nicht auf die Praxis des irdischen Jesus, sondern auf eine charismatische Vision des Auferstandenen. Auch die Apostel beriefen sich für ihre Entscheidung im Jerusalemer Apostelkonzil nicht auf den Buchstaben der Verkündigung Jesu, sondern auf seinen Geist. Vom „Heiligen Geist“ her glaubten sie sich ermächtigt, im Namen Jesu zu Themen und Problemen Stellung nehmen zu dürfen, die zu Lebzeiten des irdischen Jesus nicht vorkamen.

Daraus lässt sich ein erster Schluss ziehen. Ohne die Auffassung, dass es so etwas gibt wie den „Geist Jesu“, der zur Interpretation seiner Verkündigung und Praxis ermächtigt, wäre das Christentum eine reine Jesus-Religion, die an den Wortlaut, die Kultur und die Problemstellung der Jahre 0 bis 30 unserer Zeitrechnung gebunden wäre. Das alles gehört zwar irreversibel zum christlichen Glaubensgut - aber es reicht nicht aus für eine lebendige Praxis heute. Wenn sich neue, unvorhergesehene Fragen auftun, führt der bloße Hinweis auf die Fakten der Historie und der Überlieferung zu Unbeweglichkeit, „Ungeschichtlichkeit“ im Namen der Historie, Diskussionsabbruch, Verschanzen hinter Mauern aus Buchstaben und Gelehrsamkeit, Abwehrhaltung gegenüber Neuem und Fremdem; Entwicklung wäre so nicht mehr möglich. Die Christen und die Kirche wären nicht frei und ermächtigt dazu, im Geiste Jesu auf die Fragen der eigenen Zeit einzugehen, evangeliums- und zeitgemäß auf neue Fragen und Probleme zu reagieren. Dass aber Jesus im Geist gegenwärtig ist und die Kirche als Ganze sowie ihre einzelnen Glieder dazu bevollmächtigt, in seinem Namen zu leben und handeln - das führt über den Jesus der Jahre 0 bis 30 und seine „damalige“ Beziehung zum „Abba im Himmel“ hinaus.

Der Anspruch Jesu

Ein zweites Problem mit der alleinigen Praxis-Relevanz Jesu ergibt sich aus dem Leben Jesu selbst. Denn Jesus führt mit seinem Leben und mit seiner Verkündigung in seine Gotteserfahrung hinein, die gekennzeichnet ist durch den Dialog mit seinem „Vater im Himmel“. Die Nähe Jesu zum Vater ist so innig, dass der Himmel des „Vaters“ nicht mehr nur „oben“ ist, sondern immer da, wo Jesus ist - „unten“, mitten in der Welt, bei den Sündern, den Ausgestoßenen, den Kranken und Armen, schließlich am Kreuz.

Am religiösen Hauptvorwurf der Zeitgenossen Jesu lässt sich dieser Zusammenhang zwischen „Vater“ und „Sohn“ besonders deutlich ablesen. Der Vorwurf lautete: „Gotteslästerung“ (vgl. Mk 2,7). Wenn wir den Vorwurf ernst nehmen und ihn einmal nicht unter dem christentümlichen Feindbild „Schriftgelehrte und Pharisäer“ abspeichern, dann spiegelt er den Anspruch Jesu bezüglich seiner eigenen Person wieder: Die Schriftgelehrten und Pharisäer hatten vom Auftreten Jesu her Anlass, so zu denken. Die „Vollmacht“, mit der Jesus handelt, und die „ganz neue Lehre“, die er verkündigt (vgl. Mk 1,27), gründen in seiner Auffassung, dass, wer es mit ihm zu tun bekommt, es mit Gott zu tun bekommt. In der Bergpredigt erklingt ein „Ich“, dass die Hörer und Hörerinnen letztlich nur an das göttliche „Ich“ (vgl. Ex 3,7.14) erinnern kann und wohl auch soll. Jesus fordert die Menschen zu einer religiösen Entscheidung bezüglich seiner Person heraus - und an ihr scheiden sich die Geister.
Wenn man also schon auf den Vorbildcharakter Jesu einlässt, dann führt er in eine Entscheidungssituation bezüglich der Person Jesu: „Ich und der Vater sind eins“(Joh 10,30).

Damit wird aber auch der einfache Gottesbegriff durchbrochen, demzufolge Gott eine transzendente Einzelperson sei. Vielmehr ist die Gottheit dann oben und unten, Geist und Fleisch, reich und arm, nährend und hungrig, antwortend und fragend, auferweckend und sterbend, lebendig und tot, mächtig und ohnmächtig. Der Graben zwischen dem Oben und Unten in Gott sowie die Überbrückung dieses Grabens in Gott führt aber wieder in die dreifaltige Gottheit hinein. Wir entkommen ihr nicht, wenn wir uns an Jesus orientieren.

Für die Praxis ergibt sich daraus ein Schluss. Gott ist „hier unten“ vorzüglich dort zu finden, wo Jesus lebte. Die Hinwendung zu den Menschen, denen sich auch Jesus mit besonderer Aufmerksamkeit zuwandte, ist damit nicht mehr nur eine Frage der Moral. Vielmehr ist die Praxis mit der Mystik verquickt. An den Orten, an denen Jesus sich bewegte, finde ich auch heute Gott. Dazu muss ich auch immer wieder Grenzen überschreiten, wie Jesus sie überschritt - nicht aus eigenem Willen, sondern da, wo ich hineingerufen werde durch die Stimme meines Gewissens, durch das, was ich sehe. Nächstenliebe und religiöse Erfahrung hängen so zusammen, dass sie sich nicht voneinander trennen lassen. Das bedeutet schließlich auch: Ich kann nicht das eine machen, um das andere zu kriegen: Ich kann nicht den Nächsten lieben, um eine religiöse Erfahrung zu machen. Beides - Nächstenliebe und Begegnung mit Gott - hat jeweils einen Eigenwert, den ich nicht gegen das andere verrechnen kann - auch dies ein Hinweis, der auf die „Einheit in Unterschiedenheit“ verweist, die in Gott ist.

Gott nachahmen

„Ahmt Gott nach“ heißt ein wichtiger Satz im Epheserbrief (5,1). Vor dem Hintergrund der Trinitätslehre übersetze ich ihn für die Praxis mit: „Ahmt Gott nicht alleine nach - denn Gott ist nicht alleine, und ihr auch nicht!“ Die Erfahrung, die Gott schenkt, ist die Erfahrung von Zugehörigkeit zu sich als „Familie“: Wir werden in Gott aufgenommen, so wie ein Ehepaar ein Kind adoptiert; so wie eine Familie einen Gast, ein Staat einen Flüchtling, ein Gruppe einen Außenseiter oder einen Neuen aufnimmt. Solche Dinge lassen sich nicht alleine machen.

Das steckt auch in der Erfahrung, die Jesus mit den Menschen machte: „Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Geschwister? Und er blickte auf die Menschen, die im Kreis um ihn herumsaßen, und sagte: Das hier sind meine Mutter und meine Geschwister“ (Mk 3,33f) - das heißt: Sie haben nun denselben Vater wie er und dürfen zu seiner Familie dazugehören. Auch Jesus „erlöst“ nicht alleine. Er sammelt keinen Fan-Club um sich. „Erlösung“ besteht nicht im Fan-Sein. Sie besteht vielmehr in einer Öffnung, in einer Einladung zu einer Wirklichkeit, zu der Einladende selbst auch gehört. Indem er sich öffnet, öffnet er auch die Beziehungen, aus denen er lebt.

Die Trinitätslehre weist darauf hin, dass auch wir nicht alleine sind - und auch nicht alleine „für andere“ da sind. Es gibt gar nicht den Einzelmenschen - und dann auch noch die anderen Menschen. Von Anfang an existiert „der Mensch“ im Plural (vgl. Gen 1,27). Selbststand und Selbstbewusstsein lassen sich nicht finden, wenn wir uns - wie Descartes - zuerst einmal im Ich festmachen, um von dort her den Rest zu konstruieren. Aber gerade deswegen ist auch Nächstenliebe niemals nur „meine“ Sache, Privatangelegenheit, sondern immer schon „unsere“ Sache, von Bedeutung für alle. Durch Gastfreundlichkeit, Offenheit und Barmherzigkeit öffne ich nicht nur „mich“, sondern immer auch „uns“.

Woraufhin dieses Hineinnehmen und Zugehörigkeit-Schenken in der Praxis zielt, lässt sich wieder am Leben Jesu ablesen: Es mündet im Fest. Jesu Leben zeichnet sich von Anfang an durch eine überwältigende Feststimmung und Festpraxis aus. Ohne den Hintergrund einer Gemeinschaft, in der er selbst steht - eben der Gemeinschaft, die Gott selbst ist -, lässt sich das gar nicht verstehen. Wieder sind es die Gegner Jesu, die dies aus der kritischen Perspektive und deswegen besonders drastisch bezeugen: „Er ist ein Fresser und Säufer“ (Mt 11,19). Noch am Abend vor seiner Hinrichtung lässt Jesus sich das Fest nicht nehmen und deutet darin schließlich seinen Tod als Fest (Mk 14,17-25). Es ist eine Feststimmung in und um Jesus, die nichts zu tun hat mit der Verdrängung von Leiden, Ungerechtigkeit und Tod, die aber widerstandsfähig ist bis zum Ende.

Feste lassen sich nicht alleine feiern. Das Bekenntnis zur trinitarischen Gottheit mündet im Fest. Das große Fest ist das Ziel. Im Hause des Vaters wird es zurzeit vorbereitet (vgl. Joh 14,1). Mit den Vorfeiern können wir schon beginnen.


Aus: entschluss, 54, Jg. 1999, Ausgabe 5, S. 6-8.