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Do, 1. Jänner 1970, 01.00 Uhr
Jesuit gegen Trump: „Angriff auf Christenwerte“
Ordensgeneral Arturo Sosa SJ attackiert die Einwanderungspolitik von US-Präsident Donald Trump scharf und warnte vor einer Kriminalisierung des Islam. Der Beschluss, eine Mauer zu errichten, und der Bann gegen Bürger von sechs muslimischen Ländern sei ein Verstoß gegen die „Werte der Amerikaner und der Christen“.

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24. September 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , W.A.MOZART - Missa brevis in B, KV275 Consortium Musicum Alte Universität

1. Oktober 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , Franz Schubert - Große Messe in As-Dur, D 678 Chorvereinigung St. Augustin

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Jesuit gegen Trump: „Angriff auf Christenwerte“

P. General Arturo Sosa Abascal SJ bei einem Besuch bei Papst Franziskus im Februar 2017

Der Beschluss, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten, und der Bann gegen Bürger von sechs muslimischen Ländern sei ein Verstoß gegen die „Werte der Amerikaner und der Christen“, so der Venezolaner nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

„Gegen die Wurzeln der Gesellschaft“

Die Aussicht, dass Kinder von ihren Müttern getrennt werden könnten, die illegal in die USA eingewandert seien, widerspreche den „Wurzeln der amerikanischen Gesellschaft und der Menschheit“, sagte Sosa, der seit Oktober den mit 16.200 Mitgliedern größten katholischen Männerorden weltweit leitet, dem auch Papst Franziskus angehört. Trump greife somit die Familie an, die das Fundament der US-Gesellschaft sei.

Sosa warnte auch vor einer Kriminalisierung des Islam. „Es ist ein Wahnsinn, den Islam mit Terrorismus gleichzustellen. Es gibt Terroristen auch unter den Christen und den Atheisten“, meinte der Generalobere der Jesuiten. Man dürfe nicht eine Religion oder ethnische Gruppe mit Terrorismus identifizieren.

religion.ORF.at/APA