Home
TERMINE

Do, 1. Jänner 1970, 01.00 Uhr
Dein ganz persönlicher Jesus
Das Kreuz ist das Zeichen einer gelebten Beziehung zu Jesus Christus – was sagen Beispiele aus fünf Jahrhunderten über diese Beziehung aus? Eine Ausstellung im JesuitenFoyer in Wien widmet sich diesem Thema. Zu sehen vom 16. März bis zum 2. Mai.

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

30. März 2017

Gottesdienst:
Linz, Ignatiuskirche - Alter Dom, 19:00 , Besinnung in der Fastenzeit - "Versöhnung in der Schöpfung" P. Werner Hebeisen SJ

31. März 2017

Gottesdienst:
Hauskapelle, John Ogilvie-Haus, 07:15 , Messe - Zelebrant: P. Albert Holzknecht SJ

<zur Übersichtsseite>
GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für März

Um Hilfe für die verfolgten Christen: Sie mögen von der ganzen Kirche durch Gebet und materielle... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE

Dein ganz persönlicher Jesus

Your own personal Jesus © Manfred Erjautz

Corpus 2016 50x27cm Bronze © Clemens Kaletsch

Your own personal Jesus ist der Titel eines Lieds von Depeche Mode. Manfred Erjautz hat eine Skulptur so benannt. Ein Christus-Corpus des späten 19. Jahrhunderts, von Erjautz aus dem Müll gerettet und über Jahre aufbewahrt, getrocknet und schließlich in drei Teile zerlegt. Die Arme sind vom Rumpf getrennt worden. In eine Uhr verwandelt bildet der Rumpf mit den Beinen den Stundenzeiger, die Arme Minuten- und Sekundenzeiger. Das Statische des am Kreuz Hängenden ist in das Bewegte einer mobilen Skulptur gewandelt, das Dauernde eines Stillstands in das Fortschreitende vergehender Zeit. Die Wandlung der bewegungslosen Skulptur ins Mobile. Christus als ein durch die Zeit hindurch die Welt verwandelnder Impuls, als von innen her im Lauf der Zeit die Welt durchdringende Kraft. Your own personal Jesus ist in der Konzilsgedächtniskirche in Lainz während der Fastenzeit bis zum 8. April 2017 zu sehen.

Als Siegeszeichen taucht das Kreuz auf den Münzen des frühen 4. Jahrhunderts auf. Der Gekreuzigte wird erst später in Bilder dargestellt. Bis heute sind Kreuz und Gekreuzigter auch im öffentlichen Raum Zeichen christlichen Glaubens. Je weniger dieser Glaube im öffentlichen Raum als prägende Kraft wahrgenommen wird, desto mehr werden seine Zeichen auch in Frage gestellt. Nicht nur das Dass der Zeichen, auch ihr Wie muss heute neu bedacht werden.

Eine Ausstellung im JesuitenFoyer ist der Frage nach dem Wie des zentralen Zeichens des Christentums gewidmet. Zu sehen sind Kreuze und Gekreuzigte aus  fünf Jahrhunderten. Von Gestaltungen mit höchstem künstlerischem Anspruch reicht die Spannweite bis zu Darstellungen von Kindern. Wie kann ein Zeichen mit diesem Anspruch heute gestaltet werden? Gibt es Beispiele für anspruchsvolle Kreuze, die auch in Spitälern oder Studentenheimen einen Platz finden könnten? Oder Beispiele für Kreuze, die für Erstkommunionskinder, religiöse Gruppen und Ordensangehörige gefertigt worden sind? Oder über den persönlichen Bereich hinaus Kreuze für Kapellen, und Kirchenräume?

Von der hohen Kunst bis hin zu einfachen Gebilden ist das Kreuz ein Zeichen, das sehr oft anzutreffen ist. Die Ausstellung wird auch zeigen, dass das Kreuz weit mehr ist, als ein Markierungszeichen. Sie wird die verschiedenen Objekte in einen Kontext setzen, der die Ernsthaftigkeit des Anspruchs dieses Zeichens deutlich macht. Arbeiten von Franz Anton Maulbertsch, Arnulf Rainer, Franz Josef Altenburg, Willi Scheruebl, Roland Kollnitz, Clemens Kaletsch werden gemeinsam mit Gestaltungen von Kindern gezeigt. Neben dem Kreuz der Jesuitennovizen und dem Cursillokreuz ist auch ein Maßkrug aus dem Gasthof Pachler in Ach zu finden. Das berühmte Kalksburger Kreuz von Michel Blümelhuber wird ebenso zu sehen sein wie das sogenannte Kreuz für Ungläubige, das Blümelhuber im Auftrag des Galeristen Otto Kallir für dessen Frau Fanny geschaffen hat. Einen traurigen Akzent der Ausstellung bildet das zum zweiten Mal zerstörte Lego-Kreuz der Jesuitenkirche Wien 1 von Manfred Erjautz.

Die Ausstellung im JesuitenFoyer wird am 16. März 2017 eröffnet werden und bleibt bis 2. Mai 2017 zugänglich.

P. Gustav Schörghofer SJ

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG am 16. März 2017, 19.30 Uhr im Jesuitenfoyer, Bäckerstraße 18

„ES IST EIN KREUZ“ - 500 Jahre eines Zeichens
Zu den Arbeiten spricht Gustav Schörghofer SJ
Öffnungszeiten: So von 12:00 bis 13:00 Uhr; Mo und Di, 16:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt frei