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Do, 1. Jänner 1970, 01.00 Uhr
Intimität - drei Perspektiven
Nach dem Erfolg der zwei bisherigen Performances der mk Innsbruck, päsentieren sie nun - wieder im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen - ihre dritte Arbeit zum weiten Themenfeld "Intimität". Diesmal "Intimität mit Gott". Dabei setzen sich die Jugendlichen mit ihrem eigenen Gottes- und Menschbild auseinander.

GEBET & GOTTESDIENST
Zum täglichen Online-Gebet

30. Juni 2017

Gottesdienst:
Hauskapelle, John Ogilvie-Haus, 07:15 , Messe - Zelebrant: P. Martin Rauch SJ

5. Juli 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 18:30 , Abend mit Gott - Messe mit Anbetung Jesuiten der Kommunität Wien 1

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GEBETSANLIEGEN DES PAPSTES

Gebetsmeinungen des Papstes für Juni

Für die Lenker der Staaten:Dass sie sich fest verpflichten, jeglichen Waffenhandel zu unterbinden,... <mehr>
BEVORSTEHENDE GEDENKTAGE

Intimität - drei Perspektiven

Das Echo auf das Projekt „Tanz der Unterscheidung“ in der „Langen Nacht der Kirchen“ im Sommer 2016 war gewaltig. Viele Zuseher wurden von der Performance gepackt. Vor allem aber waren die beteiligten Jugendlichen wie auch die Begleiter vom gemeinsamen Prozess und der Performance begeistert. Mit dieser Erfahrung und dem gewachsenen Vertrauen setzten wir einen nächsten Schritt. Die Auseinandersetzung mit den „inne­ren Stimmen“ soll nun anhand des Themas „Intimität“ konkretisiert wer­den.

An das weite Themenfeld „Intimität“ nähern wir uns von drei verschiede­nen Perspektiven, die jeweils als eigenes Projekt gestaltet werden. Ziel ist es die Jugendlichen bei der Findung einer gereiften, selbstbewussten Hal­tung zu ihrer persönlichen Intimität zu begleiten. Dabei ist es uns ein An­liegen von einer Engführung des Begriffes etwa auf den sexuellen Bereich hin zu einer Entdeckung der Tiefe und Dynamik von Intimität für jede Form ganzheitlicher Begegnung zu führen. Eine Begegnung, die in seiner Fülle im Liebesgebot auf den Punkt gebracht ist: „Du sollst Gott und Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.“. Der Tanz verhilft dabei einen rein „verkopften“ Zugang zu meiden und im Prozess sich mit Leib und Seele mit dem Thema auseinander zu setzen.

1. Perspektive: „Schicht für Schicht“

Wo lege ich Schichten an oder ab - etwa in sozialen Medien? Wer zieht mir eine Schicht über? Wer streift sie von mir? Welche Schichten schützen mich? Welche engen mich ein? Was zeigen die Schichten von mir? Dieses Spannungsfeld des Umgangs mit sich selbst und seiner Umgebung wurde von sieben Jugendlichen tänzerisch in eine Performance beim großen Familienfest des Jugendzentrums am 07. Dezember aufgeführt.

2. Perspektive: „Intimität & Beziehung“

Der Auftritt löste eine Welle der Begeisterung aus, so dass sich gleich 28 Jugendliche für die zweite Performance anmeldeten. Hierbei entstaubten die Jugendlichen das Tabu „Sex“. Sie drückten den Kampf zwischen Trieb und Askese zur Hingabe tänzerisch aus. Es ist ein Ringen in unseren Beziehungen, in denen wir unsere Intimität teilen und sie nicht auf Sex reduzieren wollen. Zur Vorbereitung setzten wir uns in einem viertägigen Tanzworkshop mit Fragen, wie: Welche Formen der Berührung fördern Begegnungen? Welche überfor­dern sie? Wo und wie setze ich Grenzen? Was erwarte ich von Bezie­hungen? Was hilft mir in meiner Sexualität zu reifen? auseinander. Ein sehr intensiver, intimer Prozess, der uns alle reifen ließ. Der Andrang zur Aufführung in der Jesuitenkirche am 31. März war so groß, dass wir gleich dreimal auftreten mussten.

3. Perspektive: „Intimität mit Gott“

In der dritten Performance ringen 36 Jugendliche mit ihrem Gottes- und Menschenbild. Wo ist Platz für Gott in meinem Leben? Wird mein Leben von meinem Ego dominiert? Habe ich Angst zu kurz zu kommen? Was hilft mir, mich für den anderen zu öffnen? Mich für Gott zu öffnen? Wie versucht Gott in meinem Leben zu wirken? Bleibt meine Beziehung zu ihm an der Oberfläche, in der Befolgung moralischer Normen stehen, oder ist mein Herz von seinem Wort erfüllt? Die Performance dazu soll im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“ am 09. Juni 2017 in der Jesuitenkirche stattfinden.

 

Das gesamte Projekt wird vom Choreographen und Sexualpädagogen Gerhard Egger und der Geschlechterfor­scherin und Yogatrainerin Tanja Happacher begleitet.

Die Musik wird Julian Überlacker und Ralf Leitner jeweils eigens dazu komponiert und live untermalt.

Aufführung am 9. Juni 2017 im Rahmen der "Langen nacht der Kirchen"
Ort: Jesuitenkirche, Innsbruck
Uhrzeit: 21:00 – 23:00 Uhr
Eintritt frei – begrenzte Sitzplätze

Weitere Informationen: http://mk-innsbruck.at/intimitaet/