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Do, 1. Jänner 1970, 01.00 Uhr
Closely united with God
Vom 14.-23. Juli wurde heuer das MAGIS-Treffen von der tschechischen Jesuitenprovinz ausgerichtet. In der Gottverbundenheit zu wachsen, darum ging es bei 17 Experimenten, die vor dem Abschlusstreffen in Prag in verschiedenen zentraleuropäischen Ländern angeboten wurden, so auch in Österreich.

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24. September 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , W.A.MOZART - Missa brevis in B, KV275 Consortium Musicum Alte Universität

1. Oktober 2017

Gottesdienst:
Wien, Jesuitenkirche, 10:30 , Franz Schubert - Große Messe in As-Dur, D 678 Chorvereinigung St. Augustin

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Closely united with God

© Jakub Kulaviak

© Jakub Kulaviak

„Closely united with God“ so lautete das Motto des MAGIS-Treffens, das heuer vom 14. bis 23. Juli von der tschechischen Jesuitenprovinz ausgerichtet wurde. Das Motto ist den Satzungen entnommen, wo es heißt, dass bezüglich der Eigenschaften, die beim Generaloberen gewünscht werden müssen, die erste ist, „dass er sehr mit Gott unserem Herrn verbunden“ ist (Sa 723).

Eng mit Gott unserem Herrn verbunden zu sein, das gilt wohl nicht nur für den Generaloberen und andere Obere in der Gesellschaft Jesu, sondern wohl für alle, die auf den Namen Jesu getauft sind. In der Gottverbundenheit zu wachsen, darum ging es auch bei den 17 Experimenten, die vom 14. bis 20. Juli vor dem Abschlusstreffen in Prag in verschiedenen zentraleuropäischen Ländern angeboten wurden.

Eines davon waren die Wanderexerzitien auf dem Salzburger Almenweg, die von zwei Schwestern der Helferinnen und mir begleitet wurden. An diesem Experiment nahmen 13 junge Menschen aus 5 verschiedenen Nationen teil. Wir übernachteten in einfachen Almhütten und legten täglich 4 – 5 Stunden im Schweigen zurück. Unterwegs gab es täglich eine Schriftbetrachtung und mit jedem Teilnehmer und jeder Teilnehmerin ein Begleitgespräch. Falls es das Wetter zuließ, feierten wir im Freien auch die Messe.

Nach dem Abendessen versammelten wir uns zu einem Tagesrückblick, wo die Möglichkeit bestand, gemachte Erfahrungen miteinander zu teilen. Dabei wurde immer wieder die grandiose Bergwelt angesprochen, die dazu verhalf, die Spuren Gottes zu entdecken. Aber auch die für jeden Tag vorgesehenen Schriftstellen lösten bei den Teilnehmern/innen einiges aus.

Am 20. Juli machten wir uns dann gemeinsam auf den Weg nach Prag, wo alle anderen, die an einem Experiment teilgenommen hatten, zusammenkamen. Laut Veranstaltern sollen es insgesamt 250 gewesen sein! Zum Teil gab es ein Wiedersehen mit alten Bekannten, die schon voriges Jahr bei MAGIS in Polen dabei gewesen waren. Nach einem Eröffnungsabend mit Musik und Tanz fand am nächsten Tag eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Contemplativus in actione“ in der Jesuitenkirche St. Ignatius statt. Am Nachmittag gab es verschiedene Workshops und am Abend eine bewegende Versöhnungsfeier.

Der Samstagvormittag war geprägt von einem Stadtspiel, bei dem die Teilnehmer/innen in Gruppen aufgeteilt wurden und sich auf den Weg machten, um verschiedene Orte jesuitischen Wirkens zu besuchen. Am Abend fand das „Festival der Nationen“ statt, bei dem besonders der Auftritt zweier syrischer Flüchtlinge berührte. Zum Abschluss des Treffens in Prag gab es am Sonntag eine Bootsfahrt auf der Moldau und anschließend die gemeinsame Eucharistiefeier in der Kirche St. Salvator, deren Rektor der bekannte Theologe Tomas Halik ist.

Zusammenfassend kann ich sagen - und ich spreche dabei wohl im Namen vieler – dass die gemachten Erfahrungen in den Experimenten, die Begegnungen, das gemeinsame Beten, Singen und Feiern in Prag dazu beigetragen haben, die Verbindung mit Gott zu stärken und zu vertiefen.

Bericht von P. Albert Holzknecht SJ

Weiterführende Artikel in Englisch finden Sie hier.